Der Zins bedingt das Wirtschaftswachstum

Der Wachstumszwang ist eng verbunden mit dem Zins, da durch den Zins eine Umverteilung hin zu den 10% der reichsten Bevölkerungsschicht passiert. Um dieses leistungslose Einkommen der Finanzeliten zu finanzieren, muss entweder der Wohlstand der übrigen 90% abgebaut werden oder man schafft es, den gesamten Kuchen der zu verteilen ist zu vergrößern. Dieser Kuchen ist die Gesamtmenge von Waren und Dienstleistungen. Dieser Kuchen muss also Jahr für Jahr größer werden, um den aktuellen Status Quo zu erhalten. Stagniert die Wirtschaft oder schrumpft sogar, wird der Wohlstand bei der Mehrheit der Bevölkerung abgebaut. Das leistungslose Einkommen der 10%, die von unserem Geldsystem profitieren, sind von diesem Verlust des Wohlstands nicht betroffen, da der Zins immer zu zahlen ist.

Wachstum, Wachstum, Wachstum...

Alle Politiker aller Parteien sehen Wirtschaftswachstum als oberstes politisches Ziel. Nur durch Wirtschaftswachstum können wir die Arbeitslosigkeit bekämpfen und den Wohlstand sichern. Deshalb wird alles dem Wirtschaftswachstum untergeordnet. Die Märkte werden dereguliert und der Sozialstaat abgebaut.

Aber warum brauchen wir ein fortlaufendes Wachstum? Irgendwann ist doch das Haus fertig gebaut, die Bedürfnisse gedeckt. Warum immer mehr, mehr, mehr? In der Natur gibt es nur ein Beispiel für ewiges Wachstum: Krebs!