Geld

Begründung der Arbeitsteilung

Die Geschichte des Geldes ist eng mit der Geschichte der Menschen verknüpft. Als die Menschen sich zu spezialisieren begannen, war es nötig die Waren die man selber zu viel produzierte mit anderen zu tauschen. Da der Tausch Ware gegen Ware viele Probleme mit sich bringt (wieviel Kartoffeln tauscht man gegen einen Tisch?), wurde die Idee des Geldes erfunden. Zuerst wurden Waren als Geld benutzt, die als allgemeine Güter galten wie z.B. Salz oder Nutztiere. Mit der Zeit dienten Edelmetalle als praktikablere Lösungen für Geld bis es schließlich ganz vom stofflichen Wert gelöst und in Form von Papier und digitalen Konten auftrat.

 

Das heutige Geld ist in seinen Eigenschaften den Waren gegenüber überlegen. Anders als alle anderen Waren verliert es nicht an Wert. Waren fangen an zu rosten, schimmeln, veralten, müssen vor Brand, Diebstahl und anderen Gefahren versichert werden. Das Liegenlassen von Geld jedoch, hat keine Kosten. Deshalb treffen sich Angebot und Nachfrage nicht auf Augenhöhe. Das Geld kann warten und erpresst so einen Vorteil - den Zins!

Geld - wie es zurzeit ist

Geld wird nicht nur als Tauschmittel, sondern auch als Wertaufbewarungsmittel angesehen. Diese beiden Funktionen wiedersprechen sich jedoch!

Geld wird von den Privatbanken per Kredit neu in die Welt gesetzt. Dadurch verliert der Staat die Kontrolle über die Geldmenge. Die folgen sind Inflation oder Deflation. Da Geld nur durch einen Kredit in die Welt kommt, sind die Schulden im Gesamtsystem identisch mit allen Guthaben. Schulden = Guthaben. Zu jedem Schuldner gehört ein Gläubiger!

Geld - wie es sein sollte

Geld sollte fein genug gestückelt werden können, um den Tauschvorgang zu gewährleisten.

Geld sollte vom Staat ausgegeben und die Geldmenge fein auf die Bedürfnisse der Wirtschaft angepasst werden. Die mit der Ausgabe neuen Geldes verbundenen Gewinne kommen so allen Menschen zu Gute, nicht nur den Privatbanken.

Geld sollte die selben Eigenschaften wie Waren haben um den Warentausch nicht zu beeinträchtigen. Waren verlieren mit der Zeit an Güte und Qualität - diese Eigenschaft sollte auch dem Geld inne wohnen. Diese Idee verfolge schon Silvio Gesell mit dem sogenannten Freigeld. Ein Geld mit Umlaufsicherung.