Deflation

Die Preise fallen. Das Geld erhält mehr Kaufkraft.

Bei einer Deflation verschiebt sich das Verhältnis vom Angebot der Waren, in Bezug auf die Nachfrage des Geldes, zu  Gunsten des Geldes. Dies kann mehrere Ursachen haben:

1) Es wird mehr produziert, die Wirtschaft wächst, das Angebot von Waren steigt. Wenn die Geldmenge konstant bleibt, verschiebt sich das Verhältnis zu Gunsten des Geldes. Der Preis der Waren sinkt.

2) Dem Wirtschaftskreislauf wird Geld entzogen. Dadurch können nicht mehr alle Waren abgesetzt werden. Die Preise müssen fallen. Das Zurückhalten von Geld wird als "Horten" bezeichnet. Dieses Geld wartet solange ab bis es eine günstige Anlagemöglichkeit entdeckt oder ein ausreichender Zins bezahlt wird, damit es zurück in den Wirtschaftskreislauf fließt.

 

Folgen

Absatzstockung, Wirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit

Fallende Preise führen dazu, dass der Handel unmöglich wird, da man in der Zeit zwischen Kauf und Verkauf automatisch Verluste erleidet.

Außerdem denken alle Käufer, dass sich die Preise weiter verringern und sie nur zu warten brauchen, um noch billiger einzukaufen.

Wenn jedoch alle mit ihren Einkauf warten, dann wir niemand mehr seine Produkte und Dienstleistungen verkaufen können. Die Lager füllen sich und das Angebot an Waren wird immer größer. Der Prozess beschleunigt sich selbst. Fehlender Absatz führt dazu, dass die Unternehmen pleite gehen und die Arbeitslosigkeit wächst. Und das nur, weil zu wenig Geld im Umlauf ist.